Gerhard Moser, Stadthistoriker und Stadtarchivar, lädt zu einer Zeitreise, die sich über 1000 Jahre erstreckt, und bei der ausgewählte Urkunden näher vorgestellt werden. Der Bogen reicht von der ersten urkundlichen Erwähnung „ad chirichun“ im Jahr 924 bis zur Stadterhebung 2000.
Auch wenn sich der Historiker meist mehr an schriftlichen Quellen wünscht als vorhanden, so kann doch auch St. Johann auf eine Reihe von urkundlichen Erwähnungen zurückgreifen, die aus verschiedenen Archiven zusammengetragen worden sind, und damit helfen, weitere Mosaiksteine zur Geschichte des Ortes und seiner Umgebung zu finden.
Geboren 1952 in Ried im Innkreis – Oberösterreich
Gerhard Moser war Hauptschullehrer und Schulrat von 1975 bis 2012 (Mathematik, Geschichte, Informatik), lebt seit 1976 in St. Johann im Pongau, verheiratet, 1 Sohn.
Schwerpunkt seiner geschichtlichen Forschung ist die Stadt St. Johann im Pongau und ihre Umgebung, insbesondere die bäuerliche Besiedlung und grundherrschaftliche Ordnung. Er arbeitet regelmäßig in Archiven und Bibliotheken, um Vergessenes aus der Geschichte der Stadt St. Johann wieder den Leser*innen zugänglich zu machen. Er sammelt Fotos und Ansichtskarten von St. Johann.
Neuordnung des Pfarrarchivs (2004) und des Stadtarchivs (2012 -2015) der Stadt St. Johann. Seit 2012 ehrenamtlicher Stadtarchivar. Gerhard Moser ist Herausgeber und Schreiber des „Stadtbuches“ (2005) sowie der weiteren Teile „St. Johann im Pongau 1855 bis 1955 und darüber hinaus“ (2017) sowie „Zeitreise St. Johann“ (2023), in denen viele Ereignisse aus der Geschichte von St. Johann in Wort und Bild dargestellt werden.
Mitarbeiter des digitalen Projekts „Geschichtsplattform Pongau“ zur Vernetzung und Darstellung der Pongauer Archive. (Salzburger Bildungswerk und Computerfreunde Schwarzach)
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